| Gewürz-, Heilpflanze / mehrjährig / Licht: Sonne / Boden:
humos / Höhe: 100 cm / Blühmonate: 2,3 / Blütenfarbe: blau Frostempfindliche Pflanze mit nadelähnlichen Blättchen. Pflege: Vor Staunässe schützen. Im Herbst eintopfen und im Haus hell und kühl überwintern oder mit Flies abdecken. Vermehrung: Aussaat im Mai (aber zwei Pflanzen reichen) oder Stecklinge im Sommer. Ernte: Junge Blätter und noch nicht verholzte Triebe, aber nur bis zum Spätsommer. Verwendung: Eierspeisen, Geflügel, Käseauflauf, Marinaden, Pilz- und Fischgerichte, Schmorgerichte, Tomatensuppe, alle Mittelmeergerichte - mitkochen. Konservieren: Die Zweige trocknen, die Nadeln in Essig oder Öl einlegen. Heilende Wirkungen bei innerlicher Anwendung*: Der Rosmarin erhöht die Spannkraft bei körperlicher oder geistiger Überanstrengung, auch bei geschwächten oder genesenden Menschen, die sich von einer langen Krankheit erholen. Ein Aufguß von Rosmarin (1 bis 11/2 Fingerspitzen für 1 Tasse, zweimal täglich) ist für alle zu empfehlen. Infolge seiner anregenden und stärkenden Wirkung wird der Rosmarin zur Verbesserung des Blutkreislaufs empfohlen, ferner dazu, um die Verdauung zu erleichtern und die Gallentätigkeit anzuregen. In diesem Falle nüchtern 1 Tasse trinken und jeweils 1 weitere Tasse vor jeder Mahlzeit. Ebenso ist der Rosmarin zu empfehlen gegen chronische Bronchitis, Asthma, Keuchhusten und Grippe. Vorsicht: Rosmarin kann bei erhöhter Dosierung Krampfanfälle auslösen und sollte nicht bei Epileptikern angewandt werden, auch für Kinder nicht zu hoch dosieren. Heilende Wirkungen bei äußerlicher Anwendung*: Rosmarin wirkt anregend beim Einreiben auf die Haut, besonders im Falle einer Verstauchung. Falls Sie ein nervöser oder überarbeiteter Rheumatiker sind, können Sie gute Ergebnisse erzielen, wenn Sie Ihrem Vollbad einen Aufguß von 60 g Rosmarin beifügen. Nehmen Sie abwechselnd für Ihre Bäder Rosmarin, Thymian und Lavendel. Besondere Empfehlung*: Gegen Asthmaanfälle jeden Morgen einen Aufguß aus Rosmarin, Orangenknospen, Thymian und Quendel (1 Fingerspitze von jeder Pflanze). Für übermüdete und überanstrengte Menschen: je 2 Fingerspitzen Rosmarin, Minze und Salbei als Aufguß nach dem Mittagessen trinken. Für die Schönheit*: Den Rosmarin mit Malve gemischt einweichen, dann als heiße Kompresse zweimal in der Woche auftragen. Damit verschwinden die Spuren der Müdigkeit im Gesicht ausgezeichnet, besonders bei empfindlicher und ausgetrockneter Haut. Sie bekommen damit wieder eine frische Haut. Ein Aufguß von Rosmarin, als Kompresse aufgetragen, bringt verquollene Tränensäcke sowie angeschwollene Knöchel wieder in Ordnung. Wenn Sie den Kopf damit einreiben, stärken Sie dadurch die Kopfhaut. Fein auf die Gesichtshaut gesprüht, erhöhen Sie die Spannkraft der welk gewordenen Haut im Gesicht und am Hals. * Alle mit * gekennzeichneten Empfelungen stammen aus dem Buch 'Die Kräuter von Maurice Mességué für Gesundheit und Schönheit', Hugo Hartmann Verlag Karlsruhe 1982 |
Alle Pflanzen: Bioland ökologischer Anbau • Preise
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© Silvia Heinrich Die Kräuterei www.kraeuterei.de