| Heilpflanze / mehrjährig / Licht: Sonne / Boden: trocken
/ Höhe: 50 cm / Blühmonate: 6,7,8 / Blütenfarbe: gelb
Familie: Johanniskrautgewächse, Hypericaceae
Vorkommen: Europa, Nordwestafrika, Nordasien, gemäßigte Zonen
Standort: trockene, sonnige Lagen, Waldränder, Böschungen, Wegränder
Droge: Blüten und Blätter
Sammelzeit: von Juni - September
Wirkstoffe: in den Blüten Hypericin, Gerbstoffe, ätherische Öle in den
Blättern: ätherische Öle, Gerbstoffe, Flavone
Heilwirkung: Wundkraut mit schmerzstillenden und zusammenziehenden Eigenschaften.
Nervenmittel gegen Depressionen, außerdem krampflösend.
Anwendung: aus dem getrockneten Kraut wird ein Tee zubereitet. Bei Brandwunden
ist das Johanniskrautöl sehr wirksam.
Johanniskrautöl:
Es werden die Blütenstände mit Blättern gesammelt und in eine durchsichtige
Flasche mit weitem Hals gefüllt. Olivenöl wird dazugegeben, das Ganze
wird für ca. 3 Wochen in der Sonne stehen gelassen.
Dann die Blüten abseien und auspressen und das Öl in dunkle Flaschen
füllen.
Dieses Öl wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend, es hilft bei
Stich-, Quetsch- und Schürfwunden, Nackenschmerzen, Neuralgien, Ischias,
Leibschmerzen bei Säuglingen und Kindern, Menstruationsbeschwerden und
bei bei Muskelschmerzen.
Vorsicht!
Hypericin macht die Haut lichtempfindlich.
Nach Anwendung von Johanniskraut gleich in welcher Form muß die Sonne
gemieden werden.
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